

Essen
In unserer Nähe gibt es ein gutes italienisches Restaurant, unser Stammlokal: Schöner Garten, 1a Zucchini-Risotto, Caprese mit selbstgemachtem Mozzarella und einer tropentauglichen und interessanten Variante von Basilikum. Sogar die Grissinini sind fatti alla casa, die Ravioli sowieso. Opernarien und Italo-Pop als Begleitmusik, und natürlich heißt der Laden: Bella Napoli. Das wollen die LeserInnen eines Tansania-Blogs vielleicht gar nicht wissen. Ich erwähne es, um gleich zu
24. Jan.3 Min. Lesezeit
Challenges
„We are facing some challenges...“, so heißt es hier beschönigend auf englisch, wenn irgendetwas ganz und gar nicht funktioniert, schief geht oder zu scheitern droht. And we do: Es fing damit an, dass wir am Abend nach einem Restaurantbesuch nach Hause zurückkamen und ein Ratte im Wohnzimmer trafen. Die hat uns zum Glück inzwischen freiwillig wieder verlassen, aber schön war der Besuch nicht... Am nächsten Tag radele ich fröhlich von einer Fotoexkursion zu einem meiner Liebli
18. Jan.2 Min. Lesezeit


Verpackungsfragen
Mülltrennung, tansanisch Plastiktüten sind in Tansania verboten. Gleich im Flughafen wird man begrüßt mit dem Hinweis, dass sie weder eingeführt noch benutzt werden dürfen, und zwar ohne Ausnahme. Und dass wir durch die Befolgung der Regel gemeinsam an einer besseren Zukunft arbeiten oder so. Und tatsächlich wagt es fast niemand, vom Supermarkt bis zum Obststand am Straßenrand, dir die Ware im Kunststoffbeutel zu reichen. Allgegenwärtig sind dafür etwas kräftigere Taschen aus
7. Jan.2 Min. Lesezeit


Zwei Welten
Gemeinsam mit vielen Expats und weiteren SUV-Besitzern wohnen wir hier in Dar es Salaam auf einer Halbinsel mit Namen Masaki. Hier gibt es Apartmenthäuser mit Wachpersonal am Tor – in einem solchen Gebäude wohnen wir – aber auch Villen mit großen Gärten, Botschaften und mehr oder weniger prächtige Sitze von internationalen Organisationen und Unternehmen. Hier ist viel am internationalen Geschmack ausgerichtet: Man findet original italienische Pizza, französisch inspirierte Ca
31. Dez. 20251 Min. Lesezeit


Autofreier Samstagmorgen
Jeden Samstag zwischen sechs und neun Uhr morgens wird die Küstenstraße, die vor unserem Apartmenthaus verläuft, ein wenig weiter Richtung Innenstadt gesperrt. Auch die schicke Brücke, die den Weg über die Bucht in die Innenstadt abkürzt, eines der Prestigeprojekte des vorherigen Präsidenten Magufuli, bleibt von 6 – 9 ohne Autos, Motorräder und Bajajis. So etwas hatte ich hier in meiner europäischen Arroganz nicht erwartet. Man stelle sich einmal vor, in Hamburg würde einmal
12. Dez. 20252 Min. Lesezeit


Ein Fahrrad, das Käse heißt
Hier nun die Fortsetzung meiner Fahrradkaufgeschichte: Um die 20 Fahrräder in unterschiedlichem Zustand, ein sehr schmales Vordach, dahinter eine kleiner Werkstadtraum, im dem man sich zwischen alten Kühlschränken, Tischen und Regalen mit Fahrradteilen und Werkzeugen kaum bewegen kann - das ist der Gebrauchtfahrradhändler, bei dem ich nach meinem längeren Spaziergang durch Kariakoo angekommen bin. Die Straße hinunter gibt es noch weitere. Ein wenig verrostet an der Kette, hi
25. Nov. 20253 Min. Lesezeit


Ich kaufe ein Fahrrad... Teil 1: Kariakoo
Schon lange wollte ich ein Fahrrad haben, um nicht für jeden Kilometer auf ein Bajaji angewiesen zu sein. Und Zu-Fuß-gehen wird wegen der zunehmenden Hitze auch für kurze Strecken recht mühsam. Hier gibt es zwei Varianten des Radfahrens: Wohlhabende, ganz überwiegend Männer, fahren früh am morgen ein paar sportliche Runden mit teuren Rennrädern in standesgemäßer Rennfahrerkleidung inklusive Helm. Folgerichtig gibt es in unserer Gegend ein Rennradgeschäft. Auch Alltagsräder si
18. Nov. 20253 Min. Lesezeit


